Biografie

Erfinder Wilhelm Erk

Erfinder des WilERK Wasser-MotorsWilhelm Erk wurde am 13.10.1927 um 22:00 Uhr in Würzburg-Grombühl als Sohn des Posthauptschaffners Karl Erk und dessen Ehefrau K. Erk, geb. Hofmaier geboren.

Nach der Hauptschule besuchte er von 1939 bis 1943 das Wirsberg-Gymnasium in Würzburg. Durch seinen Jugendfreund, dessen Eltern einen Betrieb für die Generalüberholung von Maybach-Motoren hatten, kam er das erste Mal direkt mit sehr großen Verbrennungsmotoren in Berührung.

Er war von diesen Motoren so fasziniert, dass er gerne Nachtwache in dieser Firma verbrachte um seine ersten Versuche hier zu machen und so baute er alte Elektromotoren als Turbinen um und ließ diese mit Flaschengas laufen. Sein Freund hatte kein Interesse an dem Betrieb seines Vaters, denn er wollte Arzt werden und Wilhelm Erk war so begeistert von den Motoren, dass der Vater des Freundes ihn schon als den Betriebsnachfolger vorgesehen hatte.

Bereits 1944 meldete Wilhelm Erk ein Patent beim DRP-Würzburg an; es war natürlich eine Kolbenturbine. Diese Kolbenturbine war ein „Zwischending“ zwischen Elektromotor und einem Kompressor.

Doch dann kam am 01.05.1944 die Einberufung zum Reichsarbeitsdienst (RAD). Da Wilhelm Erk das Fliegen in seinen Adern spürte, machte er in Aschaffenburg seinen A-Schein für Segelflugzeuge (Bauern-Drachen genannt) bei Lindenberg dann den C-Schein und in der Wertheimer Flugschule den C-Schein. In Schwäbisch Gmünd wollte er den Kunstflugschein für Segelflieger machen. Durch den Krieg und die Ereignisse wurde er mit 17 Jahren nach Polen abkommandiert und nach dem Zusammenbruch der Front wurde er nach Berlin-Schönefeld verlegt und es folgten danach noch weitere kriegsbedingte Stationen, bis er letztendlich wieder in Würzburg mit 40 kg Körpergewicht ankam.

Nach Ende des Krieges machte er eine Lehre als KFZ-Handwerker bei der Firma König & Bauer. Die Gesellenjahre begann er bei Benz und nachdem die russischen Siegermächte die Maschinen hier demontiert hatten, wechselte er als KFZ-Mechaniker – auf Wunsch seines Vaters – zur Post. Hier hatte er immer wieder Ideen, was man an bestimmten Arbeitsabläufen und Maschinen verbessern könnte und so verbrachte er seine Berufszeit bis zur Pensionierung am 01.09.1989 – er war inzwischen zum technischen Betriebsinspektor ernannt worden – bei der Deutschen Post.

Wilhelm Erk ist verheiratet und seine Ehefrau Margarete Erk, geb. Kolb brachte ihm 2 Kinder zur Welt. Die Tochter starb bereits mit 2 Monaten und auch sein Sohn wurde nur 51 Jahre alt. Das Schicksal meinte es nicht gut mit dem Ehepaar Erk, denn auch der einzige Enkel Christoph Erk starb mit 18 Monaten an Pseudokrupp.

Nach der Pensionierung konnte er sich seinem Traum von einem einfachen aber effizienten Verbrennungsmotor wieder mehr widmen. Am 16.10.2007 meldete er ein Patent an mit der Bezeichnung „WilERK-Motor, eine SuperPower Vielstoff-Öko-Kolbenturbine mit Thermolyseverfahren für Regenwasserbetrieb“. Dieses Patent wurde mit der Dokumentenidentifikations-Nr: DE102007049456A1 am 04.06.2009 veröffentlicht.

Die ersten Prototypen von diesem WilERK-Motor werden im Jahr 2011 gebaut und hier vorgestellt.
Auf Wunsch des Erfinders Wilhelm Erk soll der WilERK-Motor als Grundlage für ein Open Source Projekt dienen.

Wilhelm Erk starb am 27.07.2011 im Alter von 83 Jahren.

One thought on “Biografie

  1. Was für ein wahrer Erfinder und Menschenfreund
    Hoffentlich gibt es in unserem Land wieder solche begnadeten Leute
    Unsere Aufgabe ist Ihre Leistungen für diese generation zu sichern und wo möglich weiterzuentwickeln DAMIT DIE MENSCHHEIT AUS IHREN KETTEN BEFREIT WERDEN KANN !!

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