Dekompressionsventil gefunden, Rückschlagventil diskutieren wir noch

Hallöchen,
in den letzten Wochen haben sich einige hilfsbereite Menschen gemeldet die aktiv mithelfen wollen.
Das brachte meine Motivation zurück.
Meik hatte den Tipp nach Dekompressionsventilen für Motorsägen zu suchen.
Ich fand zwei Dekompressionsventile von Stihl Motorsägen, siehe Video:

Mit dem Flatterventil bin ich nicht so recht zufrieden.
Wilhelm Erk erklärte mir wie wichtig es ist, dass die Gasladung laminar in die Brennkammer
eingeschossen wird. Das Flatterventil verhindert das leider.

Hier hatte ich die Idee eines federbelasteten Kugelventils konstruiert, aber das gefällt mir leider auch nicht:

Kennt ihr diese geschlitzten „Membranventile“ wie man sie in Honig- oder Ketchup- Flaschen verwendet?

So etwas in der Art würde mir gefallen, eine geschlitzte Membran jedoch aus Metall. Ob es so etwas aus Metall mit Federstahl / Edelstahl gibt?
Oder ein Einwegeventil nach dem Vorbild einer Drosselklappe.
Ich habe das Ventil konstruiert, damit ihr die Chance habt zu verstehen was ich meine, hier ein Video:

Die Frage, gibt es so etwas fertig zu kaufen?
Falls nein, wie kann man so etwas fertigen?
Lasercusing?
http://www.concept-laser.de/

https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCckschlagarmatur

Wer hat eine Idee für ein besseres Rückschlagventil bei dem ein laminarer Gasfluss erhalten bleibt?

Wäre super wenn jemand eine Idee hat.

Viele Grüße

Wilfried, Team WilERK

 

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4 thoughts on “Dekompressionsventil gefunden, Rückschlagventil diskutieren wir noch

  1. Hallo zusammen,

    schön das ihr noch da seit und danke für deine Antwort an anderer Stelle.
    Möchte konstruktiv im Sinne von mitdenken und handeln beitragen das der Motor wie der PC in jedem Haus zukünftig den notwendigen anbieterfreien Strom erzeugt.

    Es kann sein, das ich manche Dinge kritisch oder anders sehe. Im Grunde soll dies das ganze aber zum Laufen bringen. Ich hinterfrage gerne die Dinge und „hirn“ auch mal rum. Manchmal mit Hirn und auch mal ohne….auf der Suche nach Antworten.

    Im neuen Video habt ihr Dekompressionsventile in die Zylinderköpfe eingezeichnet.
    1.? der LK soll sein Volumen bei OT in den kleinen Bereich bei der Einblasdüse schieben und vielfach verdichten. Wieviel mm³ gehen durch Bohrungen bis zum Deko-Ventil davon verloren?
    2.? reicht nicht eins am AK um eine weitere mögl. Fehlerquelle auszuschließen
    3. beim Start würde ich es drücken und wenn der Motor läuft mit einer Art Sicherung klemmen. Dann zappelt es nicht hin und her.

    Mit den rollengelagerten Kolben LK & AK den 4 Stegen und Bolzen freut’s mich wenn’s allen gefällt, von der Schwung-Masse her unkritisch ist und weitgehend reibungslos funktioniert. Dachte in meinem Jungfrauenkommentar nur das massenproduzierte und reibungsreduzierte Kolben, wie ihr sie eigentlich schon habt, schneller und günstiger mal nach X-Betriebsstunden ausgetauscht sind, als die TopTeile. …oder eben nur die Gleitstücke in den Kolben tauschen u. Kolben behalten.
    Übrigens…..theoretisch besteht die Möglichkeit die Exenterwelle mit den Exentern aus dem Vollen zu drehen und zu fräsen. Somit reduziert sich die Summe der „Einzelteile“ und beide Exenter haben eine feste Bindung zur Exenterwelle. Zwischen zwei Spitzen und Mitnehmer ließen sich diese dann fertig- oder umschleifen. Evtl. wg. des Edelstahls eine Minimalstschmierung. Was halt besser ist. Rumschmiern oder „Gleitstücke“ tauschen.

    Eine der komplexesten Sachen für die Funktion des Motors sehe ich in der laminaren Ladung für den AK. Hier muss erst mal egal sein, was hier laminar eingeschossen wird ob Gemisch HHO oder Co. Hauptsache es entspricht dem Konstrukteurswunsch.

    Hier drin vermute ich den eigentlichen Schlüssel zum Erfolg. Die Kunst das vorkomprimierte erhitzte Gas wie ein Sack Kartoffeln in einem Stück auf den AK abzulegen, ohne die gespeicherte Energie übermäßig an die Brennkammerwände abzugeben, wird die meisten unbeantworteten Fragen aufwerfen.
    Evtl. hilfreich, wenn auch sehr umfangreich und nicht immer leicht nachzuvollziehen empfehle ich die „1000 & 1 Seite “ von Hr. Prof. A. Evert. (Äther-Physik)
    Ich möchte neben der Schul- & Buchphysik anregen, ganz frei an die Sache für den ein oder anderen Lösungsansatz bzgl. des WilERK ran zu gehen.

    Da stellen sich zwei Fragen. Zieh ich mir die „Ladung“ durch Implusion ruckartig und unverwirbelt in den AK-Raum, um dann schlagartig zu komprimieren, wiederum zu explodieren, um Arbeit zu verrichten?

    Was ist wenn die Einblasdüse wie bei einem Luftgewehr vorgeladen wäre und bei X/Y ° vor OT in den AK einschießt; später vll mit einem el. gesteuerten Piezoelement. (mech. wär mir lieber)

    Wie laminar bekomme ich meine Sack “ Kartoffeln“ senkrecht am Stück auf meinen AK, wenn der Sack erst gequetscht hoch in die Düse, dann 90°links Richtung Brennraum an den Durchmesser des Brennraums klatscht, um sich nun doch gleichmäßig bis zum Einblasauslass zu verteilen.
    Also teilt sich mein Sack Kartoffeln doch, obwohl das nicht das Ziel war.
    Da ich aber weder kontrolliert noch unkontrolliert was verwirbeln will, was ich da reinschicke, wäre vll eine senkrechte Schussladung auf den AK positiver und leichter händelbar.
    Bis der Motor richtig warm ist um zu laufen könnte hier ne Dekompr. mit dran.

    Ich würde auch das Verstellen der Düse seitlich komplett weglassen und nur über den Auslass regeln.Gibt a) die Freiheit für ein zweites Schwungrad oder b) für Riementrieb ect.
    Die Düse muss aktuell dann beim einschrauben mit ihrem Konus Gas und Druckdicht mit dem Konus des Zyl.kopfes abschließen.

    Soweit für heute, bin sau müde.
    Gute Nacht & MfG

    • Ei guude Jan,
      Danke für Deinen ausführlichen Kommentar.
      Zu 1.) Die Zugangsbohrung bis zum Dekompressions-Ventil.
      Genau das diskutierte ich gestern mit Olaf aus Konstanz.
      Besser wäre die Dekompressionsventile so nahe als möglich über den Ladekolben zu platzieren,
      jedoch müsste man sie dann auf den Stirnflächen der Motorköpfe anbauen.
      Wie betätigt man in diesem Falle die Ventile?
      Vor allem, wie befestigt man den Motor dann auf einer Platte?

      2. Meiner Meinung nach macht ein Dekompressionsventil nur über dem Kolbenboden des Ladekolbens Sinn.

      3. „Zappeln“ tut da nicht’s, die Dinger haben eine Art Raste, die ziemlich schwer geht, man sieht und hört es im Video.
      So wie ich es verstanden habe schließen die Dinger ab einem bestimmten Druck, einfach mal testen oder bei Stihl weitere Details erfragen. Wäre super, wenn Du nachfragen könntest. Die Bezeichnung ist Deko-Ventil 1135 020 9400.

      Serienfertigung macht wirklich erst dann Sinn, wenn die Teile ausgereift sind.
      Wegen der Welle inclusive Kurvenscheiben aus einem Stück solltest Du überlegen wie man die Kolben einbaut.
      Aus meiner Sicht unmöglich. Die Montage sieht folgendermmaßen aus. Kurvenscheibe in den Kolben einlegen, zwischen den Kurvenrollen – und dann seitlich die Motorwelle mit Paßfeder durch schieben. Mir ist klar, dass dies nicht ideal ist, aber den
      Kolben mittig zu teilen finde ich noch schlechter. Mir geht es darum Wilhelm ErK’s Idee zu überprüfen, also einen „Proof of Concept“ durchzuführen. Alles weitere findet sich später. Der Prototyp muss noch keine Jahre durchhalten.

      Zum restlichen Text, einfach hier nochmal lesen:
      http://wilerk.whiteops.de/download/WilERK_Motor_2010.pdf
      http://wilerk.whiteops.de/download/WilERK_Arbeitsweise.pdf
      http://wilerk.whiteops.de/download/WilERK_Arbeitsweise2.pdf

      Mit der Einblasdüsenverstellung muss ich Dir sogar recht geben. Da bin ich nämlich auch am Grübeln ob man die nicht weg lassen könnte. Um so mehr Platz hätte man für ein Rückschlagventil. Die Drehzahlregelung des Motors sollte über die Kraftstoffzugabe geregelt werden. Hier kann man altbekannte Technologien nutzen wie Vergaser, Einspritzanlagen, Pumpe-Düse, Commonrail-Pumpe und Konsorten.

      Gib mir doch bitte mal Deine Kontaktdaten, zwecks Telefonieren. Bitte an wilerk.team@web.de

      Viele Grüße

      Wilfried, Team-WilERK

  2. Hi,

    ich bin gerade erst über den WilERK Motor und dieses Prjekt gestossen.
    Wirklich faszinierend 🙂

    Ihr grübelt über ein Rückschlagventil nach.
    Noch habe ich mich nicht mit der Materie vertraut gemacht, was ich aber zu ändern gedenke.
    Wie auch immer, habt ihr euch mal die Ventile beim Acetylenschweißer angesehen?
    Die sind relativ kompakt, wenn ich mich recht entsinne. Vielleicht lassen die sich ja verwenden.

    LG
    Jan

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