Warten auf Berechnungsergebnisse

Fast täglich erreichen mich Nachrichten mit ähnlichem Inhalt „wann geht es endlich weiter“ oder „warum geht es nicht weiter“?

Leider warte ich selbst auf Berechnungsergebnisse und werde erst dann weiter bauen, wenn diese Ergebnisse und eine FE-Analyse vorliegen.
Zwischenzeitlich habe ich die CAD-Daten auf den aktuellen Stand gebracht und versuche alle Fragen der einzelnen Arbeitsgruppen so gut es geht zu beantworten.

Auf dem Treffen am 02.02.2013 waren 43 WilERK Interessierte..
Zum Teil Fachleute auf dem Gebiet des Motorenbaus, Ingenieure, Techniker sowie KFZ-Meister und Leute aus der Fertigung.
Manche mit vielen Jahren Erfahrung für Automobilzulieferer, Fertigung und Qualitätssicherung u.a. für Nockenwellen.

Mehrfach wurde der Wunsch geäußert die beweglichen Teile hinsichtlich der auftretenden Belastungen zu berechnen.
Druck, Biegung, Torsion und Bruch, sowie eine FE-Analyse.

Hier die aktuellen Daten in 3D-Step des kompletten Motors:
http://ubuntuone.com/1q72vVxdbZ3tsXj412UBDp

Exakte Fertigungszeichnungen findet man hier:
http://wilerk.whiteops.de/

Kolbenbolzen aus 16MnCr5 wurden nun gefunden, die werde ich bestellen, sobald die Berechnungen fertig sind, vorausgesetzt die Maße halten den Belastungen stand.

Nun warten alle auf die FE-Analyse und Berechnungsergebnisse.

Viele Grüße

Wilfried, Team WilERK

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5 thoughts on “Warten auf Berechnungsergebnisse

  1. Schein wohl doch eingeschlafen zu sein das Projekt oder?
    Meiner Meinung nach liegt es daran, dass ihr eine eierlegende Wollmilchsau erfinden wollt… fangt doch erstmal mit den Eiern an und dann immer weiter.
    Warum wollt ihr sofort einen Motor ohne Schmierung? Das ist mit normalen Mitteln kaum zu bewälltigen.
    Baut den Motor doch erstmal auf „konventionelle“ Weise mit Ölbad und Kolbenringen etc.
    Damit könnt ihr mit weniger Kostenaufwand ÜBERHAUPT ERSTMAL BEWEISEN dass das Prinzip funktioniert!!!
    Wenn der Motor dann läuft, dann kann man sich ja auf das Feintuning konzentrieren.
    Aber so werdet ihr immer wieder Rückschläge aus werkstofftechnischer Sicht haben und irgendwann einmal den Mut verlieren weiterzumachen.

    Gruß

    • Das Projekt ist nicht eingeschlafen.
      Wir warten auf eine verlässliche FE-Analyse die uns das bisherige „Try and Error“ hoffentlich ersparen wird, denn man kann über die Software berechnen ob die Teile halten oder nicht.
      Zunächst hatte sich auf dem Treffen im Februar jemand gemeldet, der uns die Berechnungen erstellen wollte, aber nach etlichen Wochen sprang er leider ab und wir mussten jemanden Neues finden, der die FE-Analye auf dem kleinen Dienstweg kostenfrei übernimmt.

      Mitte April fand sich zum Glück jemand, der gleich zu Beginn darum bat, keinem Termindruck ausgesetzt zu sein.
      Es hieß von Anfang an mindestens 8 – 10 Wochen oder gar länger. Rechne bitte von Mitte April, es sind gerade mal 8 Wochen vergangen, also etwas mehr Geduld wäre angebracht.

      Das Projekt ist nicht eingeschlafen, aber hier arbeiten Einzelne nach Feierabend, die neben diesem Hobby, Job, Familie, Haus, Hof und Garten und andere Hobby’s haben und alles aus eigener Tasche bezahlen.

      Zum Thema „baut Ihr doch erst mal auf konventionelle Weise mit Öl“ fällt mir grad der Spruch der Hornbach Werbung ein „und jetzt Du!“ …

      Sämtliche Zeichnungen und 3D-Daten sind veröffentlicht mit der ausdrücklichen Erlaubnis den WilERK-Motor nachzubauen und zu optimieren.

      Also hau rein Kollege, baue den WilERK wie er Dir gefällt!!!
      Darüber würden sich viele freuen.

      Apropos „ohne Schmierung“ stimmt so nicht, wir bauen mit Schmierung und zwar mit seiner sehr guten Schmierung, nämlich Graphitkolben in Graphitbuchsen. Diese Schmierung ist einer herkömmlichen Ölschmierung überlegen, da kein Schmierfilm bei hohen Drehzahlen abreißen kann.
      GTD-ISO-63 ist ein erstklassiger Gleitlagerwerkstoff, wurde an anderer Stelle aber schon oft genug erwähnt.

      Wir tauschen uns regelmäßig aus über die weiteren Schritte des WilERK-Motors.
      Zum Team gehören u.a. KFZ-Meister, Techniker und Ingenieure, alle finden die Idee mit den Graphitkolben gut.

      Wie gesagt, wenn Du das Zeug dazu hast es besser zu machen, dann mach.
      Wir würden uns sehr freuen, wenn es Dir vor uns gelingt den WilERK-Motor ordentlich ans Laufen zu bringen.

      Zum Thema „Rückschläge aus werkstofftechnischer Sicht“ – wir standen bezüglich der Kolben mit den Anwendungstechnikern von GTD-Graphit in direktem Kontakt. Die Werkstoffdaten fließen gemäß Datenblatt in die FE-Analyse mit ein. Folglich – wenn es rechnerisch hält, sollte es in der Praxis auch halten. Gleiches gilt für Rollen, Kolbenbolzen und Lagerung.

      Liebe Grüße

      Wilfried, Team-WilERK

    • Papapete schrieb am 08.01.2013 folgendes:
      https://wilerk.wordpress.com/2012/08/15/aktueller-status-am-15-august-2012/#comment-104

      Ich bat darum die Terminologie zu ändern und unsere Dokumentation zu überarbeiten.
      Was ist damit, bis wann erhalten wir eine Dokumentation mit einer Terminologie, die den Kritikern keinen Grund zum Kritisieren liefert?

      Außerdem bitte ich Dich einfach mal ein paar Stunden den Taschenrechner zu bemühen und ein paar Sachen nachzurechnen.
      Beantworte für uns alle bitte folgende Fragen Hieb und Stichfest:
      1. Wieviel Wasser muss eingespritzt werden damit dann im verdichteten Zustand die Luft eben nicht übersättigt ist (bei gegebenem Druck, Temp., Volumen).
      2. Es wird ja in die Brennkammer eingespritzt in der ja auch die Abgase verdichtet sind. Wie verhält es sich da mit der Sättigung?!?
      3. Dann wird die laminare Einströmung erwähnt. Hat schon jemand die Reynoldszahl ausgerechnet? Ist man wirklich noch im laminaren Bereich?
      Es gibt so viel was man vorher theoretisch nachprüfen und berechnen könnte bevor man viel Geld aus dem Fenster wirft und einfach nur rumprobiert.
      Also, fange bitte an zu rechnen und die Fragen zu beantworten.
      Werde bitte Team-Mitmitglied

      Liebe Grüße

      Wilfried, Team-WilERK

  2. Hallo an das WilERK-Team,

    ich bin durch Zufall auf diese Seite gestossen und habe sie mit Interesse gelesen.
    Ich habe mir auch die Konstruktionszeichnungen angesehen.
    Ich bin von Beruf Elektronikingenieur mit Berufsausbidung Mechaniker.
    Bei der Durchsicht der Zeichnungen ist mir aufgefallen, dass ihr ein absolutes
    „No Go“ in der Konstruktion habt.
    Das Wissen dazu habe ich von einem Arbeitskollegen, der Modellmotoren konstruiert und baut, zum Beispiel einen 2-Takt-Sternmotor (3 Arbeitskolben,
    3 Pumpkolben).
    Von ihm weiss ich, dass es einen Unterschied zwischen „Exzenter“ und „Pleuel“ gibt,
    nicht nur dem Namen nach.
    Ein Pleuel hat 2 Energieflussrichtungen, eine „Richtung Kompressor“ die andere „Richtung Motor“.
    Ein Exzenter hat nur eine Energieflussrichtung, die „Richtung Kompressor“.

    Nun habe ich in den Zeichnungen gesehen, dass der Arbeitskolben auf einen
    Exzenter arbeitet, und das geht gar nicht.
    Ein Exzenter kann kein Drehmoment auf eine Welle übertragen.
    Ich habe in Wikipedia geschaut, aber dort ist die Unterscheidung
    zwischen „Exzenter“ und „Pleuel“ nicht klar formuliert.

    Daher mein Vorschlag, dass ihr auch in diese Richtung recherchiert und
    ein mögliches Hindernis ausräumt, damit es weitergeht.

    Gruß
    Alfred

    • Hallo Alfred,

      die Kurvenscheiben wurde von Dipl. Mathematiker Wilfried Steinacher speziell für den WilERK-Motor ausgelegt und berechnet. Das ausschließliche Fachgebiet des Herrn Steinacher sind Kurvenscheiben. Er berechnet Kurvenscheiben mit der von ihm entwickelten Software EM-Designer, siehe:
      http://www.webeka-systems.com

      In Wolpertshausen steht ein WilERK-Motor, bei dem die Kurvenscheiben bereits realisiert wurden. Dieses Tandem-Kolbentriebwerk läuft sehr geschmeidig.

      Herr Steinachers Aufgabe war es u.a. die Kurvenscheiben des Arbeitskolbens so auszulegen, dass über den Kolbenboden und die Kurvenrollen das Drehmoment in eine Drehbewegung der Motorwelle umgesetzt wird. Ich denke schon, dass er es richtig gemacht hat, schließlich ist er Experte.

      Bitte Deinen Bekannten mit Herrn Steinacher in Kontakt zu treten und ihm seine Bedenken zu erläutern. Ich bin gespannt was dabei heraus kommt. Bitte berichte auf jeden Fall weiter über dieses Thema.

      Hier die Kontaktdaten:
      Wilfried Steinacher
      Floßergasse 22
      D-87629 Füssen
      Telefon: +49(0)8362-9146-38
      Telefax:+49(0)8362-9146-16
      E-Mail: steinacher@webeka-systems.com

      Hier die Originaldaten des Herrn Steinacher, das ist ein Screencast seines Monitors:

      Liebe Grüße

      Wilfried, Team-WilERK

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