Wer fertigt uns Wilerk-Motorenteile auf eigene Kappe?

Hallöchen zusammen,

schon öfters kam die Frage ob man uns Geld spenden kann.
Ich für meinen Teil möchte keine Spendengelder sammeln, aber Teile für den WilERK-Motor würde ich gerne nehmen.

Vielleicht hat jemand die Möglichkeit auf Dreh- und Fräsmaschinen zugreifen zu können und kann nach Feierabend oder in der Mittagspause ein paar Teile für den WilERK fertigen. Vielleicht ein Meister einer „Lehrwerkstatt“ … die Azubi’s bräuchten keinen „Edelschrott“ zu produzieren sondern täten etwas sinnvolles.

Also falls jemand Teile fertigen kann – und dafür die Kosten und Mühen übernimmt, würden wir uns sehr freuen wenn wir diese Teile kostenfrei bekommen- für die weiteren Tests nutzen könnten.

Hier schon mal die Daten der neuen Motorwelle mit Kurvenscheiben.

Neu ist, dass die Kurvenscheiben diesmal aus einem Stück gefertigt werden. Die Mitnahme übernimmt eine Paßfeder.
DIN 6885-B (ohne Rundung sondern scharfkantig), 8x7x20 und 8x7x12mm.

Hintergrund ist die noch einfachere Montage, man kann die Kurvenscheiben in einen Kolben mit 4 Stegen schieben (erhöhte Stabilität) und steckt dann seitlich die Motorwelle mit Paßfedern hindurch. Damit achsial sich nichts verschieben kann, sollen 2 Sicherungsringe DIN471 für Wellendurchmesser 20mm (d3=18,5mm) mit 1,2mm Breite aussen sitzen. Bitte Paßfedern und Sicherungsringe besorgen.

Demnächst stelle ich hier noch weitere CAD-Daten und Zeichnungen rein.

Hier die ersten Daten der Motorwelle: DOWNLOAD

Viele Grüße

Wilfried, Team WilERK

Edit:

Hier die 3D Daten in Step und Freecad: DOWNLOAD

Freecad kann man hier herunter laden: DOWNLOAD

UPDATE 7.July 2012:

3D Daten Kolben mit Rolle für Kurvenscheibe: DOWNLOAD

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5 thoughts on “Wer fertigt uns Wilerk-Motorenteile auf eigene Kappe?

  1. Hallo
    Ich hab mir Eure Zeichnung einmal angesehen… „Die Winkellagen der beiden Einfräsungen fuer Passfedern muessen exakt stimmen. 34,185° und 25.842°“ wer macht denn so was???
    Das ist doch Blödsinn! Bei dieser Welle gibt es keinen Grund für die Winkel, man kann diese Nuten sowie die Planfräsungen an den Enden gut in einer Linie ausführen. Es ist viel einfacher und wesentlich genauer die Nuten in den Kurvenscheiben zu drehen. Aber ihr macht das schon.
    Gruss IMT

    • Es macht durchaus Sinn die Winkellagen so zu fertigen wie beabsichtigt.
      Sobald der Motor montiert ist hat man nämlich keine Möglichkeit mehr die Position der Kolben exakt bestimmen zu können.
      Mit den jeweiligen Flächen kann man jeden Kolben exakt auf OT oder UT stellen.
      Auch die Nuten in der Welle machen Sinn, denn so kann man die Mitnahme-Nut in den Exzentern bzw. Kurvenscheiben dahin legen, wo das meiste Material zur Verfügung steht.
      Für eine CNC-Maschine mit C-Achse ist das kein Problem.

      Viele Grüße

      Wilfried, Team-WilERK

  2. Hab auch schon nachgedacht ob ich mir einen nach Feierabend baue (haha wenns so schnell ginge). Zufällig arbeite ich in einer Lehrwerkstatt der gerade eingefallen ist dass sie Geld verdienen will und deswegen jetzt komplexere Kundenaufträge abarbeitet….. d.h. ich habe plötzlich zugriff auf CNC Fräs-und Drehmaschinen mit angetrieben werkzeugen, 24fach werkzeugwechslern und allem schnickschnack…. nur wenn ich nach Feierabend zu meinem Chef gehen würde und ihm die Zeichnungen hinblättern würde, damit er mir einen Kostenvoranschlag macht ohne Lohnkosten (bleibt nur Material und Maschinenstundensatz) dann ist es für die paar Motorteilchen nicht machbar…… wenn ich soviel Geld auf der Kante hätte, dann hätte ich manche Probleme nicht….

    Allerdings würde es sich ab einer verhältnismäßig geringen Stückzahl lohnen sich die Teile bei uns zu bestellen.. da unsere Werkstatt sich sowieso auf Prototypenbau spezialisiert hat. Aber genau da fängt es ja schon an: „LEHRWERKSTATT“

    Bei den Toleranzen kannst du es schonmal vergessen die Teile einem Azubi in die Hand zu geben ….. der hat nämlich eher letztes Wochenende und nächsten Freitag im Kopf (und am ende fängt der noch an die 34,185° über die Lochscheibe eines Teilkopfes auszurechnen, der überall Lagerspiel etc. hat) .

    Wenn Die Teile auf der Weiler DZ 35 laufen (ich denke gerade an die Welle) dann brauchst du volles Programm: Gegenspindel, C-Achse und y-Achse…. dank der einfachen Steuerung wäre das ja kein problem… Trotzdem steht er dann 30min da und Programmiert, und wenn er dann noch auf die Idee kommt Futter/Spannzange umzurüsten wirds teuer… dann muss man schon 100stk auf einmal bestellen.

    Im gegenteil dazu wäre es wesentlich billiger die Welle konventionell zu fertigen und die beiden Passfedernuten einfach auf der universalfräsmaschine zu fertigen… wobei ich mich da auch nicht auf Eure aufwändige Nut beschränken würde, sondern mir die Bohrungen Sparen würde und die Andere Form verwenden würde… (weiss grad nicht mehr aus dem Kopf welche jetzt mit Radius ist, Form A od. B)

    Dann könnte man nämlich einfach mit einem x-beliebigen VHM-Schaftfräser die Exzenter im Schraubstock spannen und die Konturen bis 8-Stellen hinterm Komma genau fertigen, vorrausgesetzt der Witzbold ders macht kennt sich mit Schnittdaten aus^^

    Wenn Ihr damit leben könnt dass die Passfedernut seitens des Exzenters einen Fräserradius tiefer wird, dann wird es sogar noch billiger weil man sich dann einmal umspannen spart….

    Ich denke wenn man fertigungstechnisch an den Motor herangeht wird sich noch einiges ändern… denn momentan ist er selbst für eine Serie zu teuer ^^

    Ich hoffe ich habe ein wenig geholfen^^

    liebe Grüße

  3. Das Festsetzen der Kurvenscheiben mit Passfeder verspricht wegen des Wechsels der Drehmomentrichtung während einer Umdrehung keine lange Lebensdauer. Für sowas sind Passfedern nicht geeignet.

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