Schwarze Kolben, Laufhülsen, Exenter & Lager

Hier zu sehen die Graphitteile für zwei WilERK Wassermotoren. Die Graphitsorte ist ISO 63 von der Firma GTD . Vielen lieben Dank an die Spender der Airbrushpistole und der Einblasdüsen, wenn sich jeder ein bisschen bei den etlichen Bastlern und Entwicklungen beteiligt und diese unterstützt, braucht es weder Konzerne, noch Politik.

Beim Montieren des Segmentexenters ist dieser direkt unter der Welle über der Querverstiftung gebrochen, womit sich direkt die Frage nach optimaleren Materiallösungen stellte. Was das brechen ausgelöst hat muss noch analysiert werden, scheinbar jedoch die Dicke des Stiftes, bzw. die zu kleine Passung.

Gedankenansätze waren Folgende:
Graphit ist ein Werkstoff mit spitzen Eigenschaften, unsere Überlegungen gehen daher zuerst in Richtung Vollmaterial bei den Exentern. Eine weitere Möglichkeit wären Stahlexenter, wobei diese wiederum auf Kosten der Gleiteigenschaften gingen.
Die Graphitkolben gleiten sehr gut in den Graphithülsen, da die Kolben in Führung sind und nirgends hinkönnen, ist der Graphitgedanke bei Kolben und Hülsen weiterhin der präferierte.

Frühere Anmerkungen gingen hin zu Lagern/Gleitrollen in den Exentern, welche Wilhelm Erk ja auch schon in seinen Plänen integriert hat. Nach wie vor ist es Ziel ohne Schmierung auszukommen, daher suchen wir auch keine Lösungen in Richtung Ölschmierung.
Auch Kolbenringe aus Graphit sind eine Option bei Stahl- oder Alulkolben falls jemand lieber Kolben aus Metall in seinem WilERK möchte, das Optimum kann nur durch praktische Tests gefunden werden.

Wie auch immer findet der nächste Test erst ein Mal auf Regenwasser mit entkoppeltem Anlasser statt, ob mit Graphitexentern oder welchen aus Stahl muss noch eruiert werden.
Über Vorschläge und konstruktive Ideen freuen wir uns jederzeit.

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4 thoughts on “Schwarze Kolben, Laufhülsen, Exenter & Lager

  1. Wir haben uns angewöhnt nichts zu verheimlichen, deswegen weisen wir ausdrücklich auf den Haarriss an einer Extremexzenterscheibe aus Graphit hin.
    Wie man in der Zeichnung gut erkennen kann, sind an dieser Exzenterscheibe nur 3 / 3,5mm Wanddicke nahe dem D6er Zylinderstift vorhanden.
    3mm ist leider nicht viel, aber momentan kann man das konstruktiv am Prototypenmotor nicht ohne größeren Aufwand ändern.
    Falls uns Fehler passieren, dann werden sie hier offen angesprochen, damit Nachbauer es besser machen können, Fehler vermeiden können.

    Für den nächsten Test lassen wir nun weitere Exzenter aus Werkzeugstahl anfertigen. Sie werden auf 54 bis 58 HRC gehärtet.

    https://wilerk.files.wordpress.com/2012/05/exzenterwelle_schnitt.pdf

  2. Pingback: WilERK-Prototypenmotor – Test an Pfingsten und die Erkenntnisse daraus « WilERK

  3. Hallo allerseits,
    mein Name ist Uwe Oertel, bin aus Frankfurt am Main und ich bin per Zufall auf Eure Webseiten und Euer Vorhaben gestoßen. Die Idee ist klasse, obwohl mir noch nicht ganz klar ist, wo die Energie herkommen soll, wenn sich Wasser in der Brennkammer des Motors durch Thermolyse in Wasserstoff und Sauerstoff aufspaltet, um sich anschließend wieder zu Wasser (-dampf) zu verbinden.

    Mein Gedanke zu den Exentern wäre folgender:
    Vieleicht ist es sinnvoll diesen wie den geplanten Aufbau der Kolben aus mehreren Teilen zu fertigen. Teil 1 beider Exender aus Stahl mit gringeren Außendurchmesser in einen Stück mit der Welle, Teil 2 beider Exenter aus Grapit als eine Art Zwischenlagescheibe mit richtigen Durchmesser und Teil 3 wieder eine Stahlscheibe mit kleineren Durchmesser durch Schrauben press- und passverbunden durch Teil 2 mit Teil 1. Die Graphitscheibe kann auch mit beidseitiger Phase hergestellt werden, so dass Teil 1 und Teil 3 mit der Außenkante der Phase der Graphitscheibe dann eine plane Fläche bilden.
    Dadurch hat die Graphitscheibe eine umlaufende voll kraftschlüssige Führung, ist wenig bruchgefährdet und das Material kann als Gleitfläche genutzt werden.

    Würde gern mehr über Euer Team erfahren. Wer baut die Pprototypen? Wo habt Ihr Eure Werkstatt? Wer finanziert die Sachen? Inwieweit sind patentrechtliche Fragen hinsichtlich der Ähnlichkeit der Vielzahl der angesprochenen tangierten anderen Motor- und Verfahrenstypen geklärt.

    Habe zwar beruflich nicht´s mit solchen Dingen zu tun, bastel aber privat auch oft an Umsetzungen von Ideen zur rationellen Energieerzeugung. Meist jedoch auf Basis Elektrik oder Magnettechnik.

    Mein Kontakt: uwe-oertel@insect-ranger.de

    Wie kann man neben dem Einbringen von Ideen mithelfen?

    Beste Grüße

    Uwe Oertel

  4. Hallo Leute,

    Bin zufällig auf euere Seite gestoßen, Ist wirklich ne interessante Sache mit dem Motor, kann leider nicht beurteilen ob das Prinzip
    so funktioniert, wie beschrieben, wäre fast zu schön um wahr zu sein. Ich habe aber beruflich mit einigen für euch interessante Firmen zu tun u. a. Federal-mogul, (Kolbenhersteller für konventionelle Motoren ). Ich kenne mich auch ein wenig mit graphit u. Hochleistungswerkstoffen (keramik) aus, bin gerne bereit Kontakte herzustellen, evtl. kann ich auch Teile anfertigen lassen.

    Viele Grüße

    Gerald

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